Intelligente Vakuum-Hebegeräte
Intelligente Vakuumhebegeräte bestehen hauptsächlich aus einer Vakuumpumpe, einem Saugnapf, einem Steuerungssystem usw. Ihr Funktionsprinzip beruht darauf, dass eine Vakuumpumpe einen Unterdruck erzeugt, der eine Abdichtung zwischen dem Saugnapf und der Glasoberfläche herstellt und das Glas so am Saugnapf fixiert. Beim Bewegen des elektrischen Vakuumhebers bewegt sich das Glas mit. Unser Roboter-Vakuumheber eignet sich hervorragend für Transport- und Montagearbeiten. Seine Arbeitshöhe beträgt bis zu 3,5 m. Bei Bedarf kann die maximale Arbeitshöhe auf 5 m erhöht werden, was Anwendern die Montage in großer Höhe erleichtert. Er kann zudem mit elektrischer Drehung und elektrischer Kippfunktion ausgestattet werden, sodass das Glas auch in großer Höhe durch Steuerung des Griffs problemlos gedreht werden kann. Es ist jedoch zu beachten, dass der Roboter-Vakuum-Glassaugnapf am besten für die Montage von Glas mit einem Gewicht von 100–300 kg geeignet ist. Bei höherem Gewicht empfiehlt sich der Einsatz eines Radladers in Kombination mit einem Gabelstapler-Saugnapf.
Technische Daten
| Modell | DXGL-LD 300 | DXGL-LD 400 | DXGL-LD 500 | DXGL-LD 600 | DXGL-LD 800 |
| Kapazität (kg) | 300 | 400 | 500 | 600 | 800 |
| Manuelle Drehung | 360° | ||||
| Maximale Hubhöhe (mm) | 3500 | 3500 | 3500 | 3500 | 5000 |
| Funktionsweise | Gehstil | ||||
| Batterie (V/A) | 2*12/100 | 2*12/120 | |||
| Ladegerät (V/A) | 24.12. | 24/15 | 24/15 | 24/15 | 24/18 |
| Gehmotor (V/W) | 24/1200 | 24/1200 | 24/1500 | 24/1500 | 24/1500 |
| Hubmotor (V/W) | 24/2000 | 24/2000 | 24/2200 | 24/2200 | 24/2200 |
| Breite (mm) | 840 | 840 | 840 | 840 | 840 |
| Länge (mm) | 2560 | 2560 | 2660 | 2660 | 2800 |
| Vorderradgröße/Anzahl (mm) | 400*80/1 | 400*80/1 | 400*90/1 | 400*90/1 | 400*90/2 |
| Hinterradgröße/Anzahl (mm) | 250*80 | 250*80 | 300*100 | 300*100 | 300*100 |
| Saugnapfgröße/Anzahl (mm) | 300 / 4 | 300 / 4 | 300 / 6 | 300 / 6 | 300 / 8 |
Wie funktioniert der Vakuum-Glassaugnapf?
Das Funktionsprinzip des Vakuum-Glassaugnapfs basiert im Wesentlichen auf dem Prinzip des atmosphärischen Drucks und der Vakuumtechnik. Sobald der Saugnapf die Glasoberfläche berührt, wird die Luft im Saugnapf mithilfe einer Vakuumpumpe abgesaugt, wodurch ein Vakuum entsteht. Da der Luftdruck im Saugnapf niedriger ist als der äußere Atmosphärendruck, erzeugt der äußere Atmosphärendruck einen nach innen gerichteten Druck, der den Saugnapf fest an der Glasoberfläche haften lässt.
Genauer gesagt: Wenn der Saugnapf die Glasoberfläche berührt, wird die Luft im Inneren des Saugnapfs herausgesaugt, wodurch ein Vakuum entsteht. Da sich keine Luft mehr im Saugnapf befindet, herrscht kein Luftdruck. Der Luftdruck außerhalb des Saugnapfs ist höher als der Druck innerhalb des Saugnapfs, wodurch eine nach innen gerichtete Kraft auf den Saugnapf wirkt. Diese Kraft sorgt dafür, dass der Saugnapf fest an der Glasoberfläche haftet.
Darüber hinaus nutzt der Vakuum-Glassaugnapf auch das Prinzip der Strömungsmechanik. Bevor der Saugnapf anhaftet, herrscht auf der Vorder- und Rückseite des Objekts der gleiche Luftdruck von jeweils 1 bar (Normaldruck), die Druckdifferenz beträgt also 0. Dies ist der Normalzustand. Nach dem Anhaften des Objekts ändert sich der Luftdruck an der Oberfläche des Saugnapfs aufgrund des Vakuumeffekts, beispielsweise sinkt er auf 0,2 bar. Der Luftdruck auf der gegenüberliegenden Seite des Objekts bleibt hingegen unverändert bei 1 bar (Normaldruck). Dadurch ergibt sich eine Druckdifferenz von 0,8 bar zwischen Vorder- und Rückseite des Objekts. Multipliziert mit der effektiven Fläche des Saugnapfs ergibt sich die Saugkraft. Diese Saugkraft sorgt für einen festen Halt des Saugnapfs auf der Glasoberfläche und gewährleistet eine stabile Haftung auch bei Bewegung oder Betrieb.











